Lautes Denken

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Lautes Denken Der Lernende beschreibt den Ablauf einer Handlung entweder vorhersagend, gleichzeitig oder retrospektiv und kommentiert diese mit den eigenen Gedanken und Empfindungen. Diese Kommentare können aufgezeichnet oder von einem Lernpartner schriftlich fixiert werden. Die Beschreibung des eigenen Handelns regt den Lernenden an, sein Tun bewusster zu durchdenken und zu verstehen und somit den Sachverhalt in den eigenen Denkstrukturen zu verankern und sich (Fach-)Begriffe anzueignen. Die Methode wird auch als wissenschaftliche Datenerhebungsmethode eingesetzt, bspw. in psychologischen Tests oder für die Evaluation und Usabilty-Tests von Softwareprodukten.

Leittexte

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leittexte Bei der Leittextmethode bearbeiten Lernende selbstständig in Kleingruppen von 3-5 Personen eine Aufgabe/Problemstellung. Dazu erhalten sie Unterlagen mit Leitfragen und Leittexten und/oder Quellenhinweisen, die sich mit der Thematik befassen. Die Leittexte bieten praktische Handlungsanleitungen, indem sie Arbeitsschritte und Regeln beschreiben, die von den Lernenden umgesetzt werden sollen. Mit Hilfe eines Kontrollbogens evaluieren die Lernenden ihr Ergebnis selbst. Die Methode wurde in den 70er Jahren für die Berufsausbildung entwickelt.

Lernkonferenz

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Planspiel In Anlehnung an die Schulkonferenzen, in denen (unter Ausschluss der Lernenden) Fragen der Lern-/ Lehrorganisation behandelt, Planungen abgestimmt und Lernleistungen beurteilt werden, soll die Lernkonferenz eine gemeinsame Beratung aller am Lernprozess Beteiligten bieten. Die Teilnehmenden haben über eine möglichst regelmäßig stattfindende Lernkonferenz die Möglichkeit, auf die Auswahl der Lerninhalte und der Lehr-/Lernorganisation einzuwirken.

Lernquellenpool

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In einem Lernquellenpool werden Arbeitsmaterialien absichtsvoll, gezielt und begründet zur Verfügung gestellt. Diese können durch den Lehrenden ausgewählt und von den Lernenden jederzeit ergänzt und erweitert werden. Der Lernquellenpool kann bestehen aus: aktueller Fachliteratur (Bücher, Zeitschriften, Aufsätze, Lexika), selbst erstellten Ordnern mit thematisch sortierten (Leit- oder Informations-)Texten, erarbeiteten Skripten der Kursleitenden als Übungsangebote, Lern- und Arbeitsaufgaben zur Wiederholung, Vertiefung, Weiterführung, audiovisuellen Medien (Lehrfilme, Erklärvideos, Podcasts), einer Auswahl verschiedener PC-gestützter Lernprogramme, einer Linksammlung zu lernthemenrelevanten Datenbanken u. Ä., Internetzugang.

Lerntagebuch

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Lerntagebuch Lerntagebücher ermöglichen den Lernenden die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Lernstoff und die Reflexion des eigenen Lernprozesses in schriftlicher Form. Dabei besteht bspw. die Möglichkeit, neue Seminar- und Workshopinhalte mit eigenen Erfahrungen und Problemen aus der beruflichen Praxis zu verbinden und so den Transfer des neu erworbenen Wissens in die berufliche Praxis zu erleichtern. Gegenstand der Reflexion sind neben den Lerninhalten auch die Lernmethoden, der Ablauf, eine Arbeitsrückschau sowie der persönliche Lernprozess und -fortschritt. Die Lernenden entscheiden dabei selbst, mit welchen inhaltlichen Aspekten/Schwerpunkten sie sich auseinandersetzen möchten. Der Lernstoff soll so individuell strukturiert, mit vorhandenem Wissen verknüpft und Verständnisprobleme sowie positive Lernfortschritte aufgedeckt werden.

Lernvertrag

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Lernvertrag Die Methode wurde von Knowles bereits in den 80er Jahren für die Erwachsenenbildung beschrieben. Der Lernvertrag hält fest, welche Ziele die Lernenden erreichen wollen, was sie dafür tun möchten, welche Unterstützung sie benötigen und wie sie ihren Lernerfolg überprüfen können und schafft damit Transparenz für den Lernenden und den Lehrenden.